Peru - war ein lange ersehnter Traum und sollte nun endlich in Erfüllung gehen. Aber wo Anfangen, wo Aufhören bei nur 3 Wochen Urlaub. Wir haben eine Weile gebraucht, um die für uns optimale Route auszuarbeiten. Jetzt, nach Ende unseres Urlaubs, sind wir mit dem Ergebnis zufrieden - obwohl es auch noch ein paar Optimierungsmöglichkeiten gibt
.Reiseroute - 19:30 Abflug in Leipzig - 05:00 Ankunft in Sao Paulo - 10:45 Weiterflug - 8:00 mit dem Bus über Copacabana nach Puno (10 h Reisezeit)
- mit dem Zug von Puno nach Cusco (10 h Reisezeit)
- Besichtigung von Cusco - Cusco, nahe Umgebung (Saqsaywamán, Q’engo, Pukapukara, - Cusco, mit dem Taxi individuell durch das heilige Tal der Inkas - Inka Trail nach Machu Picchu - Inka Trail nach Machu Picchu - Inka Trail nach Machu Picchu - Inka Trail nach Machu Picchu, - Cusco - Besichtigung Arequipa - Arequipa nach Puno - Bootsfahrt Titicaca - Bus von Puno nach La Paz über Tiahuanaca (Tiwanaku) - Besichtigung
- La Paz Besichtigung 14:10 Abflug in La Paz Dienstag, 16:45 Ankunft Leipzig
- 22:05 Abflug in Frankfurt
- 13:15 Ankunft in La Paz
- Hotel Sagarnaga
- Stadtrundgang und Buchung der Weiterreise nach Puno
- Puno Hotel
reservierte Tickets um 7:00 Uhr abholen, Abfahrt eine Stunde später
- Buchung Dschungeltour, Ticket nach Arequipa
Tambomachay)
- Machu Picchu, evtl. Therme, Zug nach Cusco
- Besichtigung Puno
- Buchung Ausflug Titicaca See
- gleiches Hotel
24. Mai 2005
La Paz
Auch wenn es uns am Anfang etwas mulmig war unseren Urlaub gleich auf 3800 m Höhe zu beginnen, so war es, in Verbindung mit wenig Bewegung, für uns ideal zur Höhenanpassung. Zum Glück mussten
wir nicht herausfinden, wie man bei Ausbruch der Höhenkrankheit schnell unter 2500 m kommt. In unsere Reiserichtung wäre das glatt unmöglich gewesen.
Der Flughafen liegt auf der Hochebene (4100 m), während man ins Stadtzentrum tief in den abgasverseuchten Talkessel eintauchen muss. Unser Hotel Sagarnaga hatten wir vorgebucht, da es im
Stadtzentrum liegt und direkt vor der Tür der Bus nach Puno (über Copacabana) abfährt. Fast direkt am Hotel lädt der Hexenmarkt zum Schauen und Bummeln ein (besonderes Highlight: getrocknete
Lamaföten) dem sich auch die Läden mit ‘Allem für den Touristen’ anschließen. Die Sachen aus Alpaka schienen uns aber in Peru qualitativ besser gearbeitet und auch preiswerter.
Der Stadtrundgang am Tage der Ankunft ist natürlich eine Qual. Bei den steilen Anstiegen gerät man sofort außer Atem - aber in Ruhe und Schritt für Schritt lässt er sich bewältigen und Zeit ist nachmittags
genug. Da wir nicht in Lima waren, wollten wir wenigstens das hiesige Goldmuseum besuchen. Abgesehen von den ungünstigen Öffnungszeiten sind die Exponate auch nicht so, wie wir es uns im
‘Goldland’ vorgestellt haben - vielleicht haben aber auch bloss die Spanier zu viel zusammengeklau(b)t.
Ansonsten sollte man einen Puffertag am Ende des Urlaubs in La Paz einplanen. Sehr schön nutzen
lässt er sich mit einem Ausflug ins Valle de la Luna und zum Chacaltaya. Wann kommt man sonst schon auf 5300 m Höhe?! Das Ganze gibt es günstig als Tourbündel, wenn der Minibus nicht gerade
ausgebucht ist. Fürs Mondtal kann man auch gut den öffentlichen Bus nehmen aber die im Reiseführer angegebene Variante mit dem Taxi zum Berg kann schnell am Unwillen der Fahrer scheitern. Nicht mal
mit Geld konnte man die meisten überzeugen. Wir haben zum Glück doch noch einen gefunden, nicht billig, aber ein unvergleichliches Erlebnis.
Wenn möglich sollte man unbedingt den Aufenthalt auf die ‘Fiesta Gran Poder’ legen. Dieses größte religiöse Fest in Bolivien gleicht einem riesigen Volksfest mit farbenprächtigen karnevallsähnlichem
Umzug. Unmengen von Leuten geben sich der ausgelassenen Stimmung hin. Als einziger Wermutstropfen stinken die Gassen später am Abend und am nächsten Tag wie ein Pissoir zum Himmel.
Auf dem Flughafen gibt es keinen Geldwechsel aber Automaten, die auch Maestro-Karten akzeptieren.
Nicht zu unterschätzen ist die Gefahr einer Blockade der Straßen zum Flughafen. Es scheint aber
immer rechtzeitig bekannt gegeben zu werden, so dass eine Rückfrage beim Hotelpersonal Klarheit verschafft. Im Zweifelsfall frühzeitig zum Flughafen aufbrechen!
mit dem Bus über die Grenze zwischen Bolivien und Peru...
Es gibt zwei Möglichkeiten um die Strecke zwischen La Paz und Puno zu bewältigen - wie geschaffen für Abwechslung für den Hin- und Rückweg.
Für den ersten Teile wählten wir die lange aber bequemere Variante über Copacabana. Organisiert durch Diana Tours, die ihr Büro unten im Hotel Sagarnaga haben, legt man die 10 Stunden bequem im
Reisebus zurück. Mit Umsteigen in Copacabana -etwa eine Stunde Aufenthalt- und Unterstützung an der Grenze.
Die zweite Variante geht im öffentlichen Verkehrsmittel über Desaguadero. Da die Reisezeit nur etwa 6
Stunden beträgt, bleibt da auch noch genug Zeit für die Ruinen von Tiahuanaka (Tiwanaku). Vorsicht vor Schleppern in Puno!
Copacabana
Wir hatten nur etwa eine Stunde Aufenthalt in Copacabana - ausreichend Zeit für einen Eindruck von dem Urlaubsort, der sich nicht sehr von anderen ‘Badeorten’ unterscheidet.
Puno und Titicaca-See
Eine unbedeutende Stadt, aber der Ausgangspunkt für Touren auf dem Titicaca-See und Startbahnhof für die unbedingt zu empfehlende Zugfahrt nach Cusco.
Durch die Wahlmöglichkeit der Ausflugsdauer bietet sich der Titicacasee für einen Puffertag an - je nachdem wie die Planung mit der Realität übereinstimmt, fährt man einen oder zwei Tage hinaus.
Eine Zweitagestour mit Übernachtung auf der Isla Amantani sollte dabei nur höhenangepasst unternommen werden. Der kurze Ausflug auf den 4130 m hohen Inselberg wird sonst zur Tortur (wir
haben es gesehen), vor allem da der Führer darauf kaum Rücksicht nimmt und nur lapidar darauf hinweist, dass ‘wer Probleme hat eben umkehren soll’. Auf der Insel übernachtet man bei Gastfamilien
und bringt üblicherweise ein Gastgeschenk mit. Empfohlen wird Obst oder Schreibstifte. Aus unserer Erfahrung darf es aber gern etwas von der Norm abweichen - zu den Stiften gehört auch Papier; das
Obst nicht unbedingt 0815. Minibananen und Grenadillas, in Puno auch nicht leicht zu bekommen, kamen sehr gut an und vielleicht hat man ja zu Hause noch ein kleines Geduldsspiel in der Ecke liegen.
Wir haben einen kleinen Jungen ewig mit einer Kugel im Plastiklabyrinth spielen sehen und Kinder gab’s in jeder der Familien.
Wer von Puno über Desaguadero nach La Paz reisen möchte (mit Besichtigung der Ruinen von
Tiwanaku) sollte sich unbedingt vor den Schleppern in Acht nehmen. Es gibt keine Reisebusverbindung für diese Strecke, was an sich nicht schlimm ist, da man mit den Linienbussen gut voran kommt. Dann
trifft man auf nette Leute, die einem den bequemen Bus bis La Paz mit 2 Stunden Aufenthalt in Tiwanaku versprechen. Man fährt zum Terminal Terrestre, wird sich über den Preis einig und mit Erhalt
des Tickets geht’s plötzlich doch zum normalen Busterminal. Den Aufenthalt und den Rest organisiert man sich dann selbst und das für ein Vielfaches des normalen Preises.
mit dem Zug von Puno nach Cusco...
In jedem Reiseführer wird die Zugfahrt zwischen Cusco und Puno unbedingt empfohlen und wir können uns da nur anschließen. Im Bummeltempo durch die grandiose Landschaft zu reisen ist einfach großartig.
Der Zug fährt normalerweise nur Montag, Mittwoch und Samstag. Dabei gibt es zwei Platzkategorien. Die Inka-Klasse mit 3-Gänge-Menü und gehobenem Komfort und Zugang zum Panoramawaggon (119 $)
und die Backpacker-Klasse im normalen Waggon (20 $). Auf jeden Fall empfiehlt sich eine rechtzeitige Platzreservierung. Von Puno nach Cusco wird empfohlen in Fahrtrichtung rechts zu sitzen, aber
ausschlaggebend ist das nicht. Zur weiteren Höhenanpassung war dieser anstrengungsfreie Tag sehr gut geeignet.
Cusco
Cusco ist eine der wichtigsten Städte der Inkakultur und Ausgangspunkt für die Besichtigung der
kulturreichen Umgebung. Touristisch voll erschlossen können die vielen Schlepper rund um die Plaza de Armas manchmal etwas nerven - meistens geben sie aber nach einem ‘No Grazias’ schnell Ruhe. Für
uns war Cusco die eindeutig schönste und angenehmste Stadt auf unserer Reise.
Für die Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten in der Stadt und ALLER wichtigen Ruinen der
Umgebung benötigt man das ‘Boleto Touristico’, das man für zur Zeit 70 Soles in der Touristinformation erhalten kann. Bei der Reiseplanung unbedingt die 10-tägige Gültigkeit beachten. Die Eintrittspreise
scheinen im Moment inflationär zu steigen. Nicht nur der Preis für das Boleto hatte sich zu den Angaben des Reiseführers verdoppelt, in Cusco selbst sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nicht
Teil des Selbigen und schlagen noch einmal ordentlich zu Buche.
Für den Ausflug in das heilige Tal sollte man trotz höherer Kosten ein Taxi chartern. Damit bleibt man
flexibel in der Zeiteinteilung und hat auch noch die Möglichkeit einen Abstecher nach Moray und Maras anzuhängen, die etwas abseits liegen, aber unbedingt sehenswert sind. Wer, wie wir, kein Spanisch
spricht, sollte einen englischsprachigen Taxifahrer sofort “festhalten”. In Cusco gibt es keine Taxistationen und auf die Dauer wird es mühsam immer wieder ein Taxi heranzuwinken und
nachzufragen ... oder man verzichtet dann eben auf eine Unterhaltung unterwegs.
Die Ruinen in der nahen Umgebung lassen sich sehr gut “erlaufen”. Für eine Rast empfehlen wir den
Forellenhof, der links am Weg zwischen Saqsaywamán und Q’engo liegt.
Inka Trail
Auch wenn der übliche Inka Trail sicher überlaufen und sehr kommerzialisiert ist, so ist er doch immer
noch die beste Variante eine Wanderung über Inkapfade und Machu Picchu mit dem Mangel an Urlaubszeit in Einklang zu bringen. Wer mehr Zeit hat, sollte auf jeden Fall über alternative
Wanderungen, wie um den Auzangate, nachdenken. Eindeutig nicht empfehlen können wir die den Trail ab ‘km 104’. Der interessante landschaftliche Teil des Weges geht einem da völlig verloren. Was bleibt
sind die Ruinen von Winaywayna. Im Fall akuten Zeitmangels lieber in Aqua Caliente übernachten und mit dem ersten Bus um 6:00 Uhr nach Machu Picchu fahren. Dann bleibt viel Zeit für die Besichtigung
vor dem großen Ansturm und wer Lust hat kann dann immer noch zum Sonnentor oder sogar bis Winaywayna wandern, um den Ausblick zu genießen.
Mit der Entscheidung für den Trail steht die Qual der Anbieterauswahl, denn ohne darf der Weg nicht mehr begangen werden. Eine Liste der zur Zeit zugelassenen Anbieter bekommt man auf Anfrage von Promperu. Nach unseren Erfahrungen und dem was wir aus anderen Berichten herausgelesen haben
bietet sich der Saisonbeginn für die Wanderung an. Es sind noch nicht so viele Touristen unterwegs und die Wege sind frisch vom touristischen Abfall beräumt. Unbedingt darauf achten, dass von Juni bis
August die Temperaturen Nachts unter den Gefrierpunkt fallen können.
Auch wenn es sicher nicht der günstigste Anbieter ist, so haben wir uns vor allem durch viele positive Reiseberichte für SAS-Travel entschieden. Die Ausrüstung und Verpflegung ist sehr gut und nicht
zuletzt garantieren sie eine Behandlung der Träger nach den Regeln der Porter-Vereinigung. Der Tour-Guide war sehr kompetent und um umfassende Wissensvermittlung bemüht. Andererseits scheinen
hier auch sehr große Gruppen (dann mit mehreren Guides) möglich zu sein, was sicher auch nicht nach jedermanns Geschmack ist
Puerto Maldonado und der Dschungel
Der schnellste Weg von Cusco in den Dschungel geht mit dem Flugzeug über Puerto Maldonado. Wobei wir den Manu Nationalpark gleich außer acht lassen, da die Tourenpreise in die Zona
Experimental hier pro Person gleich mal 200 € teurer sind.
Puerto Maldonado ist eine provinziale Stadt mit 2 Souvenierläden, Internetcafés, einer Bank und einer
Disco am Hauptplatz, wo Abends das Leben tobt und die Jugend promeniert.
Gebuchte Dschungeltouren sind gnadenlos überteuert. Etwas besser soll man wohl in Bolivien kommen,
aber das haben wir erst nach unserem Urlaub erfahren. Wenn man natürlich, wie wir, nur zu Zweit mit Guide, zwei Bootsleuten und einem Koch unterwegs ist, dann relativiert sich auch der Preis. Aber dafür
braucht man etwas Glück und die Vorsaison (oder noch viel mehr Geld). Viele Dschungelangebote sind sehr auf eine feste Lodge bezogen. Unser Wunsch, möglichst viel zu sehen und letztendlich der Preis
führten uns zu Wasai. Allgemein scheinen die Internetpreise auch vor Ort zu gelten und sind nicht großartig verhandelbar.
Aus unserem Drang nach Abwechslung heraus wählten wir eine 5-Tagestour mit zwei Nächten in der
Wasai Lodge, einer Nacht im Zelt und einer Nacht im Hotel in Puerto Maldonado. Und wir haben die teure Ausgabe nicht bereut: das Hotel ist zwar nicht ganz so toll, aber genossen haben wir die Tage auf
dem Fluss, in der schönen Lodge und beim Camping. Maria, unsere Reiseführerin und die anderen Begleiter waren kompetent, freundlich und zuvorkommend. Details findet man in unserem Reisebericht -
nur noch so viel: genügend Moskitoschutz ist höchst angebracht und beim Baden zwischendurch lieber einmal mehr auftragen. In Minuten sieht man sonst aus wie ein Streuselkuchen.
Auf jeden Fall sollte man eine Bootstour über einen See einbinden. Ob es unbedingt der Lago Sandoval sein muss können wir nicht beurteilen, aber zumindest dieser ist traumhaft schön (Sonnenschutz nicht vergessen).
Und immer daran denken: Die Tiere lassen sich nicht buchen - eine große Portion Glück gehört auch dazu. Wer eine Garantie braucht, der sollte in den Zoo gehen.
Arequipa
Scheint uns noch etwas touristischer geprägt zu sein als Cusco, aber vielleicht lag es auch nur daran, dass mit Beginn der Saison einfach mehr Touristen unterwegs sind. Zum Glück nehmen die meisten die
sogenannte klassische Route und erreichen somit erst gegen Ende Cusco. Ein Tag hat uns für die Besichtigung des Stadtzentrums gereicht, wobei wir das Kloster Santa Catalina besonders hervorheben
wollen. Arequipa ist der Ausgangspunkt für Fahrten in den Colca Canyon.
Colca Canyon
Den Flug der Kondore live zu sehen stand auch auf unserem Ausflugsplan und die schnellste und bequemste Variante ist eine gebuchte Tour in den Colca Canyon zum Cruz del Condor - obwohl es
wahrscheinlich durchaus eine lohnende Alternative gibt (siehe unten).
In vielen Reiseführern werden die Tourenanbieter Santa Catalina und Giardino als die, mit stabiler
Qualität angepriesen - man sollte sich aber durchaus auch die Alternativen anschauen! Wir waren mit Santa Catalina unterwegs und nicht unbedingt glücklich mit dieser Wahl. Die beiden Anbieter fahren mit
großen Bussen und 20 - 25 Touristen an Bord, während auf der Strecke sonst größtenteils Kleinbusse mit 4-10 Personen unterwegs waren. Solche großen Reisegruppen sind immer träge und unflexibel und
auch Reiseführer und Organisation konnten nicht überzeugen. Die Essenspausen werden unerträglich lang und entgegen den Angaben im Büro waren die Mahlzeiten doch nicht inclusive. Woraus man wieder
einmal auf die allgemeine Regel schließen kann: Bei Ausflugsbuchungen unbedingt darauf achten, dass alle versprochenen Leistungen auch auf der Bestätigung erwähnt sind! Dafür war der Ausflugspreis auch noch verhältnismäßig teuer.
Wer mit einer kleinen Gruppe oder individuell unterwegs ist sollte versuchen auf der Hinfahrt einen Abstecher zu den Höhlen von Sumbay Alto zu machen. Die Malereien in den Höhlen sollen sehr
sehenswert sein und am ersten Tag wäre ohne die gruppenbedingten Zeitverluste auch genügend Zeit dazu.
Nach unseren Erfahrungen würden wir es heute wohl am Ehesten völlig individuell im Mietwagen
versuchen. Das stellen wir uns ungefähr so vor: Früh zeitig von Arequipa bis Sumbay Alto um die Höhlenmalereien zu besichtigen, dann weiter bis Chivay. Hier oder in einem Nachbarort übernachten und
den frühen Abend zum Ausspannen in den Thermalquellen nutzen. Am nächsten Morgen, wie die Anderen, gegen 06:00 Uhr aufbrechen um pünktlich am Cruz del Condor zu sein und den Flug der
Kondore zu erleben. Gegen 09:00 ist das Spektakel dann vorbei und es geht weiter Richtung Cabanaconde. Und ab hier fehlt uns die Erfahrung. Laut Karte sollte es theoretisch möglich sein den
Kreis zu schließen und am Ende wieder in Arequipa anzukommen. Auf dieser Strecke gibt es dann noch viel Natur zu sehen und mit Sicherheit nur wenig Touristen. Wie der Zustand der Straße ist und ob
man einen Platz zum schlafen findet wäre interessant zu wissen. Sollte also jemand diese Variante probieren wären wir am Ausgang sehr interessiert!
Allgemeine Informationen
Eine der wichtigsten Fragen ist wohl das Geld. Auch wenn es meistens anders in den Reiseführern steht, so ist doch immer wieder Bares unser bester Begleiter gewesen (auch wenn man etwas besser
aufpassen muss). Dollars werden fast überall als Währung akzeptiert. Euro weniger, aber auf jeden Fall in den Wechselstuben. Kreditkarten sind in Peru mit dem Mangel immenser Gebühren behaftet - im
Einzelfall wurden uns bis zu 9 % angedroht. Abheben am Automaten funktioniert gut mit Kredit- und EC-Karte. Aber bitte möglichst große Summen in Dollar abheben. Ansonsten summieren sich die
Gebühren auch schon auf einen kleinen Urlaub. Traveller Checks schneiden auch ganz gut ab aber 3 % Aufschlag werden auch hier fällig.
Der Kaffee ist nicht so schlecht wie allgemein beschrieben, eben nur anders zubereitet und stellenweise von sehr guter Qualität. Besonders auf unserer Dschungeltour ist er uns durch sein angenehmes Aroma aufgefallen.
Gute Kritiken in Reiseführern scheinen auch unweigerlich zu Preissteigerungen bei den jeweiligen Hotels und Lokalen zu führen. Die in unserem Buch beschriebenen gut und günstigen Unterkünfte
mögen noch gut sein aber ... Am Auffälligsten war das beim Hotel Respalosa in Cusco - von schlechterer Qualität als unser Ayllu Real aber 5 Soles teurer (mal abgesehen von der Aussicht, aber eine warme Dusche ist uns wichtiger).
Allgemein scheint Peru zur Zeit eine Preissteigerung im Tourismussektor durchzumachen. Alles weit ab vom touristischen geschehen ist überaus günstig und steht in keinem Verhältnis zu den Preisen die
direkt mit Tourismus zusammenhängen. Wer Zeit hat kann in Peru durchaus sehr günstig Leben und Reisen.
Hotels
La Paz - Hotel Sagárnaga
Sagárnaga 326
Tel.: +591 2 235-0252
Fax: +591 2 236-0831
E-Mail: hotsadt@ceibo.entelnet.bo
www.hotel-sagarnaga.com
Bei der Zimmerqualität gibt es erhebliche Unterschiede bei gleichem Preis. Man sollte sich deshalb das Zimmer zeigen lassen.Die 5. Etage scheint besser ausgestattet zu sein.
Puno - Hotel El Inti
Av. La Torre No. 137
Fax: +51 51 351594
E-Mail: host_inti@hotmail.com
35 Soles für ein Doppelzimmer mit Baño
Cusco - Hotel Ayllu Real
Calle Matara 239
Tel. +51 84 222499
Stadtzentrum leicht in weniger als 10 Minuten zu Fuß zu erreichen, preiswert (40 Soles für uns beide) und mit durchgängig heißem Wasser, kostenlose Aufbewahrung von Rucksäcken (wenn man dort
übernachtet hat oder will), kaum Englisch.
Arequipa - Le Foyer
Ugarde Ecke San Francisco
Für 50 Soles bekommen wir ein kleines nettes Zimmer mit Baño und Frühstück.
Reiseführer
Unsere Bibliothek beherbergt einige Reiseführer für Südamerika. Viele sind auf spezielle Zielgruppen zugeschnitten. Die folgenden fanden wir für unsere Reiseplanung als besonders hilfreich. Das scheinen
auch die meisten Perureisenden zu finden, denn die ersten beiden sahen wir auch immer wieder unterwegs.

Peru, Bolivien
Kai Ferreira Schmidt 2004
ISBN 3-89662-333-X
Reise Know-How Verlag
für uns die beste Wahl , kompakt und mit vielen Informationen für unsere Reisegestaltung war er unser ständiger Begleiter, aktuelle Ergänzungen und ein interessantes Südamerika-Forum findet man auf der Internetseite des Verlages

Peru
Michael Hahn 2000
ISBN: 3-85862-450-0
Regenbogen-Verlag, Zürich
gut für die Reisevorbereitung,
mit detaillierten Ortsbeschreibungen und Karten von Orten und Umgebung

Peru, Westbolivien
Frank Herrmann, 2003
ISBN: 3-7701-6143-2
DuMont Reiseverlag
sehr gut für Backpacker und Leute mit Zeit, viele Wanderrouten, gut und ausführlich beschrieben, viele Detailinfos
Links Allgemeine Reiseinformationen Reiseimpfungsinformationsdienst Aktuelle Informationen des auswärtigen Amtes zum gewünschten Reiseland. Von der politischen Lage, Sicherheitsinformationen
bis zu Reiseinfos und Impfempfehlungen Internetseite zum ‘Reise Know How’-Reiseführer, hier gibt es aktuelle Buchupdates und ein gut frequentiertes
Südamerika-/Mexikoforum Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. - DTG
Seit unserer Reiseplanung bis jetzt, sind viele unserer gesammelten Links schon nicht mehr gültig oder nicht zu erreichen. Es kann sich also schnell wieder alles anders sein - Stand dieser Beschreibung ist
der November 2005. Die meisten seiten hier sind in Englisch, einige in Deutsch und ein paar Linkverzeichnisse auch in Spanisch, von denen man aber leicht auf englische Seiten finden kann.
Bitte bachtet auch unsere allgemeinen Hinweise zu verlinkten Seiten.
Peru/-Bolivien-Informationen Organisation der Träger in Peru, überall in der Welt werden Träger als billige Transportsklaven eingesetzt - deswegen sollte man bei der Wahl des Veranstalters auch daruf achten,
dass er einen Mindeststandard einhält - Infos gibt es dort aktuelle Erdbeben und Infos zu Erdbeben Current Seismicity in South America Auch wenn die Adresse etwas anderes verspricht, unter dieser Adresse verbirgt sich auch der Betreiber der Zugverbindungen in Peru PERU FLIGHTS and PERU DOMESTIC FLIGHTS - netter Reisebericht mit schönen Fotos etwas unübersichtlicher Reisebericht aus Peru, verworrene Links, mit dem Ziel ein wenig Geld zu verdienen Sammlung von Informationen und Links zu den Inkas und Peru thematisch sortiertes Peru Linkverzeichnis zu verschiedenen Themen große Bolivien Link- und Informationssammlung in Englisch bolivianische Botschaft in Deutschland Offizielle peruanische Tourismusseite, die Organisation führt auch eine Liste mit zugelassenen Inka-Trail-Reiseunternehmen (bekommt man auf Anfrage) Allgemeine Informationen und Links zu Anbietern, auch in Deutsch, Komplettreiseangebote Trafico on Line Peru Travel and Tourism thematisch sortiertes Linkverzeichnis für Peru - Andean Travel Web Guide to Peru - Peru Tourist Information Peru Promotion in deutsch und englisch sehr gut gemachte und unwahrscheinlich informative Seite zu Cusco und Umgebung - für alle, die es etwas genauer Wissen wollen - in Englisch Cusco Informationsseite für eine junge Zielgruppe - mit Vereisen zu Unterkünften, Mietwagen, Veranstaltungen u.s.w. - englisch/spanisch gemischt Infoseite der Stadt Cusco, Municipality of Machu Picchu The virtual Inca Trail Arequipa Tourismusseite - Hompage des Klosters, mit Informationen, Lageplänen und Bildern Puno Infoseite Puno - nur in Spanisch - aber dem Linkverzeichnis kann man gerade noch folgen - dann gibt's auch ein paar englische Infos
Puno, Arequipa and Cusco Flights
(viele Kunstinfos auch zu anderen Regionen der Welt)
eigentlich ein Reisebüro aber gute und kurz gehaltene Informationen sowie Stadtpläne zum Drucken, Flugplanung
spanisch/englisch gemischt
(und für ganz Südamerika)
allgemeine Infoseite der Tourismusvereinigung Perus
ausführliche Informationen zur Stadt und Umgebung, nicht alle Links funktionieren und teilweise landet man auf spanischen Unterseiten
Internetseite der Verwaltung von Maccu Picchu - nur Spanisch
Kurzbeschreibung und Fotos
noch etwas mager vom Inhalt, aber schöne Bilder (unter Postcards)
z.Z. abgeschaltet aber vielleicht klappt es ja bald wieder
zur Zeit in Arbeit - ohne Inhalt
Touranbieter für Inka Trail und Dschungel In Reiseberichten oft gelobter Inka Trail Veranstalter mit guter Leistungsbeschreibung und guter Ausstattung, dafür etwas teuer. Der Dschungeltouranbieter, der unseren Ansprüchen und Geldmitteln am nächsten kam. www.manucaiman.de
einfach eine kaum kommentierte Auswahl verschiedener Anbieter, deren
Internetseiten wir besucht haben (mal abgesehen von den beiden, die wir in Anspruch genommen haben)
www.inkanatura.com
www.manuexpeditions.com (Veranstalter für Manu und Inka Trail (auch zu Pferd), ziemlich teuer)
www.peru-explorer.com
www.peruincasexplorer.com (günstiger Anbieter, war im Buchungszeitraum offline, so dass unsere Anfragen nicht beantwortet wurden)
www.theperuspecialist.com (mit Städteinfo und Hotels)
www.rainforest.com.pe (auch in Deutsch)
www.tambopatalodge.com
www.terra-andina.com
www.peru4u.com
www.go2peru.com (viele Infos)
www.manucaiman.com (sehr günstige Zelttouren, aber feste Wochentermine)
www.pantiacolla.com
www.inka-trail.com (Inka Trail und andere Touren (deutsch), einer der günstigeren Anbieter
Manu nur lange 8d Tour - Preis auf Anfrage)
www.intikunturperu.com (als Empfehlung im Reisebuch Forum erhalten)
www.manuadventures.com (interessanteste Manu Tour)
www.cbc.org.pe/manuvilca/FrmInicioD.htm
www.cortomaltes-amazonia.com
www.ecoamazonia.com.pe
www.explorersinn.com
www.inotawaexpeditions.com
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